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Ciao Prokrastination - Dein Lernplan für deine akademischen Ziele

Ciao Prokrastination - Dein Lernplan für deine akademischen Ziele
| Lesedauer: ca. 5 Min. |

Ciao Prokrastination

Prokrastination im Studium ist kein Grund für Scham oder Selbstabwertung, denn es ist ein sehr menschliches Verhalten. Hin und wieder prokrastinieren wir vermutlich alle. Ob unser Aufschiebeverhalten zu einer echten Arbeitsstörung mutiert ist, kann nur in einer individuellen Analyse erkannt werden. Dabei geht es um die Häufigkeit und die Dauer des Aufschiebens, die Intensität unserer damit verbundenen Emotionen und die akademischen und beruflichen Konsequenzen des Prokrastinierens. Auf die Frage, warum wir unsere Arbeit nicht angehen, gibt es keine pauschale Antwort. Die Gründe hierfür sind individuell und vielfältig. Um unseren persönlichen Grund zu finden, können wir nur mit Mut und Selbstfürsorge in uns hören.

Für uns alle gilt in der Regel:

Diese eine spezifische Aufgabe berührt einen wunden Punkt in uns. Daher erledigen wir gerne alle anderen Aufgaben, bloß nur nicht diese. Vermeiden wir diese Aufgabe, umgehen wir unangenehme emotionale Zustände. Es ist also eine Form der Erlebnisvermeidung. Das Unterlassen von Arbeit ist ein ungünstiges Verhalten, das uns vermeintlich schützt. Wir sind kurzfristig entlastet, aber unser Leid und unsere Scham wachsen mit den Wochen.

Häufige Gründe für das Aufschieben im Studium sind z. B. sehr hohe Erwartungen an uns selbst und die damit verbundene Angst, es nicht gut genug zu machen. Auch die Angst vor einer ungewissen Zukunft und die Unklarheit über unsere beruflichen Ziele können uns zum Aufschieben verleiten. Der Zweifel daran, ob unser gewählter Studiengang der richtige ist, kann zu Prokrastination führen wie auch der simple Wunsch nach Freizeit in einer Phase der Untererholung. All diese Gründe sind sehr verständlich.

Was kannst du tun, um wieder Fortschritte zu erzielen?

Bring den Mut auf, mit einer ungelösten Frage oder einem unangenehmen Gefühl in dir in Berührung zu kommen. Sei sanft mit dir und diesem Gefühl. Es ist verständlich, dass das schwer ist. Erleben ist nicht immer leicht (das gilt für uns alle). Erlebnisvermeidung führt dich aber eher nicht in die Richtung deiner Ziele.

Nutze unseren Lernplan Study Steps, um deine Arbeitsroutine zu entwickeln

Unser Lernplan Study Steps ist konzipiert, um dich dabei zu unterstzützen, kontinuierlich realistische Ziele zu erreichen. So erlebst du wieder Erfolgserlebnisse und Selbstwirksamkeit.

 

Wie ist der Study Steps Planner aufgebaut und wie funktioniert er?

Study Steps ist übersichtlich gestaltet, um das überwältigende Gefühl der Überforderung abzubauen. Du wirst durch unseren Planner intuitiv durch deine Lernsessions geleitet.

Step 1: Analysiere dein Zeitbudget:

Tracke, wie viel Zeit du momentan in deine Aufgabe investierst. Sei dabei unbedingt ehrlich zu dir. Vielleicht sind es momentan 0 Minuten oder 30 Minuten am Tag. Das ist in Ordnung. Es geht darum, wieder in Gang zu kommen und mit dem zu beginnen, was dir eigentlich wichtig ist. Es geht nicht um das Verurteilen deiner selbst.

Step 2: Leg deine realistischen und konkreten Tagesziele fest:

Ein Beispiel:

Unrealistisch und vage: Alle Übungsaufgaben aus dem Seminar bearbeiten

Realistisch und konkret: Übungsaufgaben 1 – 3 bearbeiten

Unrealistisch und vage: Gesamte Studie lesen

Realistisch und konkret: Kapitel Ergebnisse und Diskussion lesen

Step 3: Plane deine Lernphasen & gehe eine Vereinbarung mit dir selbst ein:

Study Steps ist in 3 Lernphasen aufgeteilt, um das Gehirn durch Pausen und Struktur zu entlasten. Zu jeder Phase bestimmst du deine konkreten Arbeitszeiten am Tag (Uhrzeit und Dauer). Diese richten sich nach deinen individuellen Leistungshochs und nach deiner derzeitigen tatsächlichen Lernzeit. Lernst du momentan 60 Minuten am Tag, verteilst du die Zeit auf 20 Minuten pro Lernsession. Lernst du momentan gar nicht, darfst du bei einem Minimum ansetzen z. B. 15 Minuten pro Lernphase.

Du hast jetzt konkrete Ziele, die Uhrzeiten deiner Lernsessions und deren Dauer festgelegt. Nun startet deine Produktivität. Vereinbare dafür eine Regel mit dir selbst: Du darfst die kommenden Wochen nur zu deinen festgelegten Zeiten und nur im Rahmen deiner Lernzeit lernen oder an deiner Abschlussarbeit schreiben. Es gibt kein Überziehen deiner Lernsessions. Das klingt unlogisch für dich? Durch das Einhalten deiner Lernzeiten werden diese wertvoller für dich. Ist etwas knapp in unserem Leben, dann nehmen wir die Möglichkeiten in der Regel auch wahr. Durch die Nutzung deines Lernplans baust du Überforderung ab und kommst Schritt für Schritt deinem Ziel näher. Hast du dich an deine neue Routine gewöhnt, kannst du Woche für Woche die Zeiten deiner Lernphasen verlängern. Kommt es zu Rückfällen, darfst du die Zeit wieder verkürzen. Es ist noch keine Meister/in vom Himmel gefallen.

Nutze deinen Study Steps Planner täglich, um am Ball zu bleiben. Es ist nie zu spät, um anzufangen. Starte heute mit einem kleinen Schritt. Step by Step mit Study Steps – Du schaffst das!

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